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Was für ein Zufall und Glück, solche Objektive mit zwei oder drei Brennweiten erlas ich in der Vergangenheit bei Leica (Tri-Elmar 16-18-21 mm und 28-35-50mm), auch daß es ein oder zwei Objektive eines anderen Anbieters geben sollte. Nachzulesen ist ein Test hier und neben dem 28+35mm hier als 85+135mm. Bei Pentaxforums fand ich nur zum 85+135mm eine Wertung.


Nun erhielt ich ein solches Soligor C/D 1:4 85mm+ 1:4 135mm und das sind erste Aufnahmen.
Dort wo paarweise Motiv zu sehen ist hatte ich mit den beiden Brennweiten gespielt, lediglich Tonwertkorrektur und Schärfescript in der EBV eingesetzt (damit sind die Aufnahmen auch für Dritte die vielleicht wenig in der EBV einsetzen vergleichbar), die Einzelmotive lockten schon etwas mehr zu sehen, was geht oder wo ich mit mehr Vorüberlegung herangehen sollte...

 

Hier eine Ansicht des Objektivs, rechts danebenstehend ein zweifach Telekonverter von Komura Ltd., den ich in derselben (Herstellungs)Zeit verorte...

Mitgenommen und eingesetzt beispielsweise beim Test am chinesischen Hochzeitshaus, als der Graureiher oben auf dem Dachfirst stand und sich putzte. Mit dem TK war das eine Aufnahme mit 270mm und Blende entsprechend 8 oder mehr...

 

 

In der wenigen Literatur dazu ist zu lesen, daß als Hersteller Sun auftrat, diese beiden Dualfocusobjektive (Soligor C/D  28mm+ 35mm und Soligor C/D 1:4 85mm+ 1:4 135mm) die beiden einzigen Verteter sind und daß das Weitwinkelobjektiv insgesamt schwächer und weicher ausfallen würde. Einzelmeinungen tendieren dazu, die 135mm als schärfste Brennweite anzugeben, danach die 85mm. Schaut man sich die Bewertungen bei Allphotolenses an fällt auf, daß es nur wenige Wertungen gab- das ist nicht wirklich hilfreich zur Einschätzung, da hier keine Anzahl sondern eher Einzelmeinungen abgebildet sind. Es ist auch nicht ausformuliert, ob evtl. mit anderen Objektiven verglichen wurde o.ä., daher sind diese Einträge eher als Hinweis zu verstehen.

Was ich für mich mitnahm, bei Offenblende erhält man u.U. eine Ahnung von Swirl (siehe Pfostenaufnahme oder Strauch, links neben den blauen Beeren). Durch das Umschalten und Einrasten in den jeweiligen Brennweitenbereichen gestaltet sich das Arbeiten mit dem Objektiv streßfrei, man ist schnell wieder Dank Bildvergrößerung und Lupe beim Einstellen der Shcärfe und motivliche Auswahl. Was noch ausstünde wäre ein Test mit Zwischenringen, ob man etwas den Mindestabstand von 1,8 Metern unterlaufen könnte. Aber das nebenher...

Bleibt man bei Offenblende sind z.B. in Himmelsbereichen Vignetten erahn-und sichtbar, diese nehmen bei leichter Erhöhung der Blendenzahl ab. Überhaupt scheint Offenblende- wenn man genau aufpasst und mit Sucherlupe die Schärfe einstellt- mit leichten Touch zu Glow und Bloom, leichtes Helligkeitsüberstrahlen und nicht die erwartete knackige Schärfe einherzugehen. Könnte man als abgeschwächten Hamilton-Effekt ansehen...verträumt wirkend durch leichte Überstrahlung. Geht man von Offenblende einen Rastpunkt weiter vermindert sind dieser Glow sofort und das ganze Bild scheint aufgeräumter/ klarer.
Da das Objektiv die Blendenzahlen 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22 aufweist, ist dieser Klickpunkt bzw. Schrittweite als halbe Blende anzunehmen, also 4 - 4,8 - 5,6 - 6,7 - 8 - 9,5 - 11 - 13 - 16 - 19 - 22.
Für diejenigen unter uns, die gern akkurat in Zahlen wissen und verstehen möchten, dazu der Link zur Blendenreihe.

Ausblick- im Digicamclub scheint das Objektiv bei einigen Altglasfreunden bekannt und hier ist das Mitverfolgen des Threadverlaufes für Dritte bestimmt aufschlußreicher als das alleinige Mitlesen hier.

 

 
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